Sechs Prognosen für 2025
Zwischen arbeitslosen Agenten und programmatischen I/O Buchungen.
Diese Entwicklungen in Marketing und Media erwarten wir für 2025.
Berlin, 27. Januar 2025
Zum Jahreswechsel haben wir in guter Tradition unsere Kristallkugel abgestaubt, um einen Blick auf die Entwicklungen von Marketing und Media in 2025 zu erhaschen. Für dieses Jahr sehen wir folgende Entwicklungen:
Trotz großer Erwartungen wird der breite Einsatz von KI-Agenten in der Marketingbranche noch auf sich warten lassen. Grund dafür sind mangelnde Datenbasis, unzureichende Schnittstellen und fehlende Transparenz bei den Entscheidungen der KI. Zwar gibt es vielversprechende Visionen von autonomen Helfern, doch dieser Traum bleibt vorerst unrealistisch.
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Vor drei Jahren setzten viele Auguren und ein Mega-Milliardär noch auf das Metaverse: Eine mit Avataren bevölkerte virtuelle Parallelwelt, die dem Marketing ungeahnte neue Möglichkeiten eröffnen sollte. Doch es gab kein Second Life für Second Life. Stattdessen wird unsere Alltagswelt schleichend virtueller. Digitale Plakatflächen, animierte Megaposter und QR-Codes sind nur einige Beispiele für die zunehmende Digitalisierung öffentlicher Räume. Dieses Zusammenspiel aus physischen und digitalen Inszenierungen bietet enorme Potenziale für Marketing und Reichweite.
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YouTube hat sich still und leise zur führenden Plattform für Bewegtbildinhalte entwickelt. Mit monatlich 2,5 Milliarden Nutzern, darunter 1,5 Milliarden auf YouTube Shorts, übertrifft die Plattform sogar Netflix in der Sehdauer auf TV-Geräten. Auch im Podcast-Bereich wächst YouTube kontinuierlich. Die Werbeausgaben für die Plattform steigen weiter – allein in Deutschland wird ein Wachstum von 10 % prognostiziert. Die Vorherrschaft von YouTube scheint unaufhaltsam.
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Nach Jahren der Unsicherheit um die Zukunft der Cookies zeigt der Markt endlich Bewegung. Lösungen wie Utiq ermöglichen es, Zielgruppen digitale und in großer Zahl präziser, ohne Bots und unter Wahrung des Datenschutz zu erreichen. Diese neuen Technologien schaffen Möglichkeiten, die Cookies nie bieten konnten, und erlauben beispielsweise eine gezielte Steuerung von Werbedruck und Kontaktfrequenzen. Für die Branche könnte dies ein Schritt in Richtung eines echten Precision Marketings sein – ohne die Abhängigkeit von großen Tech-Konzernen.
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Einzelbuchungen bei Publishern galten lange als aufwändig und ineffizient. Doch die Verbreitung des DBCFM-Protokolls könnte dies ändern. Dieses standardisierte Verfahren vereinfacht den Buchungsprozess erheblich und macht Direktbuchungen wieder attraktiv. Agenturen und Publisher profitieren gleichermaßen von dieser Entwicklung. Die komplexe Welt des Programmatic Advertising wird damit um eine pragmatische Lösung ergänzt, die sowohl Transparenz als auch Effizienz steigert.
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Die klassischen redaktionellen Plattformen könnten ein Comeback erleben – zumindest im digitalen Raum. Innovative Lösungen wie ID Solutions ermöglichen es erstmals, Nutzer über verschiedene Publisher hinweg gezielt und effektiv zu erreichen. Neue Messmethoden liefern präzisere Daten, während Standards wie DBCFM die Abwicklung von Direktbuchungen erheblich vereinfachen. Doch der Erfolg hängt entscheidend davon ab, ob Werbungtreibende ihre Skepsis gegenüber Nachrichtenumfeldern überwinden und Publisher die Qualität ihrer Inhalte gegen Click Bait-Vermarktung (auch bekannt als Native Advertising) verteidigen.
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